Dienstag, August 30, 2016

travel: kulinarisches hamburg und ein wochenende voller netter menschen

Wenn Ela eine Reise tut, dann hat sie viel zu erzählen. Und meistens allerdings auch viel gegessen *lach* Manchmal gucke ich auf meinen Instagram-Account und frage mich ehrlich, wo esse ich das alles hin und vor allem wann!?

Da ich aber nicht das Gefühl habe, dass mir mein Ernährungsverhalten signifikant schadet oder meine Hosen sprengt, lasse ich mir Genuss nicht verleiden, schon gar nicht auf Reisen. Und darum gibt es heute ein paar kulinarische Tipps zu meiner letzten Reise, auch wenn einige von euch die Bilder dazu schon kennen. Denn die zugehörigen Läden sind einfach einen Besuch wert.


Café Johanna
Adresse: Venusberg 26C, 20459 Hamburg

Das schnuckelige, kleine Cafe liegt ein wenig abseits der großen Straßen und ist damit für mich eine schöne Oase. Denn in Hamburg wuselt es ja durchaus auch mal gewaltig. Wer sich also nahe der Landungsbrücken rumtreibt, der hat mit einem kurzen Fußmarsch dem Hafen und den Menschenströmen den Rücken gekehrt und kann hier ein außerordentlich leckeres Frühstück einnehmen. Sogar unsere mäkeligen Zeitgenossen waren rundum satt und zufrieden. Und ich hab seit langem mal wieder eine Ovomaltine getrunken. Yeah!


Nord Coast Coffee Roastery
Adresse: Deichstraße 9, 20459 Hamburg

Hamburg ist ja für mich die Stadt des Kaffees und der Schallplatten-Läden. Aber weil man Schalplatten bekanntlich nicht essen kann, kommen die heute hier schlecht weg. Eine neue Perle an Kaffeerösterei ist das Nord Coast. Hier wird Kaffee mit viel Liebe gemacht und das schmeckt man. Auch in aller Munde hippe Kaffee-Varianten wie den Cold Brew kann man hier probieren, ich bleib aber noch voll 90iger bei meinem Cappuccino und freue mich über den Genuss. Wer übrigens aus irgendeinem Grund noch nicht im Cafe Johanna gefrühstückt hat und hier mit Hunger herkommt, kann dem auch Abhilfe schaffen. Ich sag nur sehr gut aussehende Smoothie Bowls habe ich an den Nachbartischen gesichtet. Die Deichstrasse ist sowieso ein schöner Ort, denn sitzt man am Fenster im Nord Coast sieht man direkt auf deinen der Kanäle.


Kombüse 
Adresse: Bernhard-Nocht-Straße 51, 20359 Hamburg

Burritos sind die neuen Burger, jedenfalls wenn es nach meinen Freunden geht. Ich mag ja immer noch Burger, also auch, also Beides. Weil ich halt (fast) alles mag, was Essen ist :-)

Hier in der Kombüse gibt es aber besonders dicke Burritos, zu bestellen an der Theke zusammen mit verdammt leckerer Apfelschorle (oder Bier *g*). Einer reicht definitiv für zwei Personen, wenn der Hunger noch nicht zu groß ist. Was ich vorher noch nicht kannte, waren Kartoffel-Burritos. Hier ist statt dem Reis die Erdknolle drin und sorgt für ein leckeres, wenn auch etwas schärferes Ganzes. Auch ungewohnt, waren die schwarzen Bohnen als Füllung im Chicken Burrito. Fazit ist aber, schwarze Bohnen sind lecker, gern in Zukunft mehr davon.


So und nun Schluss mit der kulinarischen Hamburg-Rundreise und auf geht es noch zu ein paar Impressionen von der wunderbaren Stadt am Wasser und den tollen Menschen die dort leben. Denn ich hatte das großartige Glück, dass Ines vom Blog "meyrose" und der Herr Zausel Paul an meinem Reisewochenende auch Zeit für einen kleinen Sightseeing-Spaziergang mit mir hatten. Merci ihr Lieben, gerne jederzeit wieder! Und hier kann ich auf die Frage "Bist du glücklich?" ganz souverän antworten: "Ja, weils so schön war."


Und wer dann Hamburg wieder per Zug verlassen muss, der findet unter dieser Uhr den perfekten Reiseproviant. Franzbrötchen wie sie sein sollen: fluffig, nicht zu süß, lecker. Haltet Aussschau nach franz & friends.

Donnerstag, August 25, 2016

rezension: die lourdes formel von adrian canis

Wißt ihr was das größte für Leseratten ist, wenn man einen Buchautor mal selber treffen kann. Darum geh ich total gern auf Autorenlesungen und hab auch von Bud Spencer ein Autogramm in seiner Biographie, dass mir heute noch viel wert ist.

Das Copyright für das Cover liegt bei bookshouse
Originaltitel: Die Lourdes Formel
Erscheinungsdatum: 18. März 2016
Verlag: bookshouse
Autor: Adriab Canis
ISBN: 978-9963533084
Preis: 14,99 € (broschiert)
Oder aber auch, wenn einem ein Autor sogar ein Rezensionsexemplar seines Buches zuschickt. So hat es netterweiser Adrian Canis (hier zu seiner facebook-Seite) gemacht und außerdem spendiert er noch spannenden Lesespaß für drei glückliche Gewinner. Damit sollte das Sommerloch doch kein Problem mehr sein oder? Naja eigentlich kann man ja schon sagen die regnerischen Herbstage, denn die kann man damit vertieft auf der Couch verbringen.

Aber jetzt zum Wichtigsten, zum Buch selbst. "Die Lourdes Formel" * ist ein ein spannender Thriller der mit Dr. Rick Roth einen sowohl humorigen, wie auch schlauen Chemiker als Hauptperson hat. Chemiker hab ich mir zwar etwas anders vorgestellt, aber mit meinem verstaubten Vorurteil hat Rick eben nichts gemein. Abenteuerlustig ist er und neugierig.

Alles beginnt damit, dass Rick ein Tütchen mit seltsamen Substanzen von einem für mich eher zwielichtig wirkenden Schulfreund zugesendet bekommt. Diese soll er im Labor zu untersuchen. Mal ehrlich welcher Freund schickt einem dem Halluzinogene!? Zwielichtig sage ich euch ;-)

Als nun aber herauskommt, von wo diese angeblich stammen sollen, beginnt eine spannende Reise und ein echtes Abenteuer. Hier dreht sich dann alles um den Glauben, die guten alten Geheimbünde und die uralte Gier nach Reichtum. Was jetzt ein wenig klingt wie die von mir auch heißgeliebten Dan Brown Bücher, ist trotzdem eine ganz eigenständige Geschichte. Und was darf in jeder guten Story natürlich nicht fehlen? Ein weiblicher Charakter, der ist mit der geheimnisvollen Lucy gut besetzt ist. Mehr verrate ich mal noch nicht, sonst verrate ich vielleicht zuviel!


Canis schreibt dieses Abenteuer sehr spannend und locker zu lesen. So hab ich das Buch an einem Wochenende gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Ihr habt nun auch Lust bekommen zu lesen, dann wagt es doch in den ungefährlichen Lostopf. Zwei Bücher werden hier verlost. Eines auf meinem Instagram Account. Ihr habt Zeit bis zum 04.09.2016 um 23 Uhr hier oder auf Instagram einen Kommentar zu hinterlassen, dass ihr das Buch gerne gewinnen möchtet. Wer da kein Glück hat wird natürlich auch bei Amazon geholfen. Ein richtiger Clou ist noch, dass alle Bücher vom Autor signiert wurden. Auch meins und das steht jetzt neben Bud :-)

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnehmen dürfen alle Personen mit Sitz in Deutschland und Österreich, die 18 Jahre alt sind. 
  • Mehrfachteilnahmen im Blog oder auf Instagram werden gelöscht. 
  • Nach Ablauf der Teilnahmefrist werden die Gewinner oder Gewinnerinnen per Los ermittelt. 
  • Zur Kontaktaufnahme wird anschließend eine E-Mail an euch verschickt und um die Übermittlung einer Postanschrift in Deutschland oder Österreich gebeten, an die der Preis (ein Exemplar des Buches "Die Lourdes Formel") zugestellt werden soll. 
  • Erfolgt innerhalb 7 Tagen nach dieser E-Mail keinerlei Rückmeldung des Gewinners oder der Gewinnerin, verfällt der Gewinn und der Preis wird neu ausgelost. 
  • Die übermittelten Adressdaten werden ausschließlich zum Zwecke des Gewinnspiels verwendet. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Jedoch wird der Name des Gewinners hier auf diesem Blog veröffentlicht.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel wird diesen Teilnahmebedingungen zugestimmt.

* Das Buch in diesem Beitrag wurden mir kosten- und bedingungslos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an den Autor dafür. Trotzdem enthält dieser Post wie immer meine persönliche, subjektive Meinung.

Dienstag, August 23, 2016

ü30Blogger & Friends - mein Kleid - mein Rock


Kleid?! Allein das Wort hätte mich in gewissen Zeiten zum schreiend davon rennen gebracht. Rock übrigens auch, wenn es sich dabei um ein Kleidungsstück und nicht um eine Musikrichtung handelt. Genau in diese Zeit viel damals ein Ball. Schneller hab ich vermutlich nie eingekauft, rein in den Landen, ein schwarzes Ungetüm gekauft, wieder raus.

Danke Papa an dieser Stelle, dass du trotzdem mit deinem kleinen Monster einen Walzer getanzt hast. Könnt ihr euch denken was mit dem Kleid danach passiert ist oder? War so schnell wieder aus dem Schrank raus, wie ich es gekauft hab.


Kann man ja froh sein, dass diese Zeiten mittlerweile vorbei sind oder? Denn jetzt trage ich mit viel Liebe Kleider in allen Farben, Längen und Formen und auch Röcke gibt es mittlerweile einen beachtlichen Stapel im elablogt-Schrank. Darum hab ich mich gefreut, dass Heidi im ü30 Forum für den August das Thema „ü30Blogger & Friends - mein Kleid - mein Rock„ vorgeschlagen hat.

Weil der Wettergott allerdings so gar kein Freund von diesem Kleid zu sein scheint und es gern mit Platschregen übergossen hätte, seht ihr es nur innen und im dämmrigen Licht. Aber das rot bringt allemal auch Farbe in den Tag und Sonne in mein Herz.


So wie es mir übrigens nur partiell im Leben ging mit meiner Ablehnung von Kleid und Rock, so sehen das andere aus Überzeugung. Da war ich doch neulich auch sehr überrascht, als mir eine Bekannte eröffnete, dass sie in ihrem Leben noch niemals freiwillig sowas getragen hätte. Die Erklärungen dazu waren dann vielfältig, steht mir nicht, kann man sich nicht gut mit hinsetzen, weht es einem hoch, Radel fahren wird zur Zerreisprobe. Alles gute Argumente, aber mich wird man jetzt nicht mehr davon abbringen. Kleider und Röcke sind einfach schön!


Und nun hüpfe ich mal weiter und gucke, was die Ladies heute zu bieten haben, gestern war es ja schon mal ein wunderbarer Auftakt in diese Woche:

Sonntag, August 21, 2016

die guten seiten von social media und ein paar tipps für instagram & snapchat

Habe ich letzte Woche in "10 things i hate about you...Social Media" ordentlich gewettert, wollte ich ja noch das Licht nachreichen. Und das scheint doch auch manchmal ganz schön hell. Hier ein paar positive Dinge, die sich für mich aus Social Media ergeben haben und dazu ein paar Tipps für euch zu den Apps, die ich auf Anhieb nicht kannte, rausgefünferlt hab und sehr hilfreich finde.

facebook vernetzt meine Welt. So wenig ich dieses Netzwerk von der Nutzerfreundlichkeit mag, so sehr weiß ich es zu schätzen, weil es komplett international funktioniert. Die gute Freundin in Neuseeland, die amerikanischen Verwandten, die amerikanische Familie bei der man einen Sommer verbrachte ...  man hat immer noch das Gefühl man wäre nah dran und auch ein wenig mit dabei. Natürlich müssen die auch immer brav posten ;-)

Durch Instagram habe ich tatsächlich auch zauberhafte "real" Freunde gefunden. Ja sie sind echt, ich hab sie gedrückt, das muss als Beweis reichen. Denn ich poste tatsächlich gar nicht immer alles und dauernd, manchmal vergessen wir das, weil das schnattern so viel wichtiger war ☺ Aber ich habe schon mit meinen liebsten Instas auf einem Bastille-Konzert getanzt, war mit griechischem Feuer auf Stadttour, saß mit einer süßen Foodista im Café Luitpold und gehe regelmäßig die Hipster Hot-Spots ausspähen, die mein Lockenkopf auftut. Gäb es nicht ohne Social Media. Wir hätten uns vermutlich nicht mal getroffen.

Dinge die ich gern in der Instagram-App nutze:


1. Nix verpassen 
Weil ich nicht immer die Zeit habe die nicht mal mehr chronologisch geordnete Timeline zu überblicken, habe ich mir bei einigen Personen die Notification eingestellt. So erfahre ich pronto, dass es hier was zu gucken gibt. Auch praktisch, weil die amerikanischen Verwandten immer so zeitversetzt posten, dass mir sonst öfter mal was durchrutscht. Dafür auf dem gewünschten Profil einfach oben die drei Punkte drücken und die "Beitragsbenachrichtigungen aktivieren".


2. Was gibts hier denn so tolles in der Nähe?
Menschen posten gern Instagram Bilder von tollen Locations, wenn ich also in einer fremden Stadt bin (fremder Stadtteil reicht auch) und gern wissen möchte, was so rund um mich rum lohnend aussieht, benutze ich die "In der Nähe des aktuellen Standorts"-Suche. 

3. Ela und die Rechtschreibung oder die leidigen Tipp-Fehler
Ja man kann das ändern Ela, wenn man sich mal wieder aus lauter Hudelei vertippt hat. Einfach die drei Punkte bei einem Post und dann "Bearbeiten" drücken. Problem erkannt, Problem gebannt. So kann man notfalls auch vergessene Hashtags oder nicht markierte Plätze nachtragen.

4. Was ich über Instagram Stories gelernt habe
Rums, ist der erste Balken der Story durch, die ich da gerade gucke und ich hab keine Ahnung, was da gerade passiert ist. Wüßte ich aber gern. Einfach auf den linken Rand tippen und es geht einen Balken zurück. Sehr praktisch und geht bei Snapchat z.B. nicht. 
Wischen bringt hier auch ziemlich viel. Zum Beispiel nach unten, wenn man eine Story erstellen möchte, dann kann man nämlich aus seinen letzten 24 Stunden in der Camera Roll auch noch was aussuchen und posten. Allerdings bin ich immer noch kein großer Story Poster geworden in der letzten Woche. Hallo, ich hab 3 Jahre gebraucht überhaupt mein Gesicht in eine Kamera zu halten.


Ich glaube man kann meine Mama nicht schneller glücklich und zum Tränen lachen bekommen als mit Snapchat. Da verweise ich dann auch noch weiter zu Chrissie in die Edelfabrik. Denn wie steht in ihrem Snapchat-Post so schön: "Muss ich das?" "Nö, macht aber voll Spaß!"
Das unterschreibt meine Mama euch sicher auch mit ihren bald 77 Jahren und allein für den täglichen Lacher lohnt es sich für mich das zu nutzen. Wenn auch irgendwie mehr privat zum Spaß, also sinnvoll mit der Welt.

Kommen wir gleich noch zu Dingen, die ich mittlerweile gern in Snapchat nutze und erstmal rausfuchsen musste:

1. Zoom in and out ohne sich die Finger zu brechen?
Wolltet ihr auch schon mal während des snappens zoomen, kann man schön umständlich mit beiden Fingern machen wie ich immer am Anfang oder aber. Man lässt den Finger einfach nur elegant hoch und runter gleiten und hat den gleichen Effekt. Übrigens kann man auch von der Front- auf die normale Kamera wechseln, während man einen Snap macht. Eigentlich logisch oder? Für mich aber erstmal ein "Ahhhh".

2. Wie mach ich nur Texte ohne diesen Balken dahinter?
Ja das hab ich mich echt lange gefragt und es war so simpel. Text eintippen und einfach nochmal oben auf das Textsymbol tippen. Fertig! Wollt ihr den großen Text noch mittig, wagt ein drittes tippen auf das Symbol.

3. Wo ist der passende Smiley?
Ich schreibe gern mal den Snappern, denen ich folge auch eine Nachricht. Nur konsumieren ist nicht so meins, auch ein Grund warum es bei mir halt mal bißchen länger dauert. Gern nutze ich fürs chatten auch die Smileys. Allerdings ist der richtige in einem Wust an Angebot gar nicht immer so leicht zu finden gewesen. Hier einfach einen Begriff der zu den gesuchten Smiley passt in das Chat Fenster eingeben, z.B. "tired" und schwupp bekommt ihr passende Ergebnisse.


Vielleicht kanntet ihr den einen oder anderen Trick ja noch nicht? Oder ihr habt noch den ultimativen Hack für eine Social Media App für mich. Dann freu ich mich sehr ganz nach meinem Motto: "Schlauer geht immer".

Viele von euch haben mir schon unter den letzten Post geschrieben, was sie an Social Media mögen, oder eben auch nicht. Danke euch dafür! Das war spannend zu lesen und ich halte es ab jetzt auch so. Alles kann und gar nix muss :-) Und wenns mir nicht mehr gefällt, wird es gelöscht.


Am Dienstag gibt es hier dann meinen Beitrag zu ü30blogger Aktion im August "Mein Kleid – mein Rock – ü30Blogger & Friends" zu sehen und damit noch einen brandneuen Sommerlook bevor der sich vermutlich bald endgültig auf die Fersen macht. Die Aktion startet aber wie gewohnt schon Montags. Nicht verpassen!

Samstag, August 20, 2016

unboxing: schön für mich box august 2016

Ich liebe es ja Boxen auszupacken, dieses Gefühl einer Überraschung. Sowas von spannend! Aber trotzdem hatte ich letzter Zeit ganz vernünftig einen Bogen um die meisten gemacht.

Allein die brandnooz Box ist ein ganz fixer, selbst gekaufter Bestandteil im Hause Ela. War jetzt schon irgendwie klar, dass es um Essen geht in der oder? Habt ihr neulich das RIESIGE Leibniz Packerl auf meinem Instagram Account gesehen? Da war die Familie im 7. Kekshimmel.

Jetzt hat es mich aber doch wieder mal kalt erwischt, denn auf der „dm Lieblinge“-Box prangte groß das Thema Contouring. Und das ist ein Make-Up-Trend der mich tatsächlich mal total gepackt hat. Momentan wird noch fleißig mit meiner Sleek Palette gepinselt. Aber bei zwei Haushalten war die auch gern mal wieder genau dort, wo sie nicht sein sollte. Darum war die Verlockung groß und ich bin ihr total erlegen. Genauer werde ich die Produkte noch in den nächsten Wochen zeigen, ich pinsle aber schon fleißig.


Außerdem hat der Postbote endlich ein Erbarmen mit mir gezeigt und das Klingeln wieder für sich entdeckt und das als er mir meine gewonnene Rossmann „Schön für mich“-Box brachte. Die ist optisch wirklich schon ein schönes Ding und dann war hier der Inhalt mal wie für mich gebrandet. Alle bis auf zwei Dinge haben mich gleich hopsen lassen. Was ein Augen-Styler ist haben mir meine Beauty-Girls mittlerweile erklärt und jetzt freu ich mich auch da aufs Testen.


Der enthaltene Duft Yoppy my Glam riecht für mich ganz angenehm frisch. Da ich aber immer wieder sehr schnell sensibel auf Düfte reagiere, hat sich das Parfüm gleich in den Besitz meiner Familie verabschiedet. Ich hab zwar hier nix gemerkt, aber sicher ist sicher.


Des Weiteren fand ich in der Box alles was ich für eine schöne Duschrunde brauche:
  • Ein Duschöl von Sebamed, das ich bereits kannte und mag. Keine Parabene oder Mineralöle enthalten. Für mich ein großes Plus. 
  • Ein Nivea Haarmilch Shampoo das angenehm duftet, sich aber nach der ersten Anwendung noch nicht bewährt hat. Haare wie immer, vielleicht ein wenig leichter zu kämmen als sonst. 
  • Eine Schaum-Pflegelotion von Kneipp mit Orangeblüte und Jojobaöl. Als Duschschaum hatten wir dieses Produkt schon im Haus und mochten es total gern. Auch der Schaum kann überzeugen. ABER ich kann nicht gut mit Schaum und pflege also das halbe Bad mit *g* 

Auf die „zendium Zahnpasta Complete Protection“ bin ich besonders gespannt. Denn ja, ich gebs zu, bei mir wirkt Werbung durchaus. Und die von der Zahnpasta hatte mir schon ein wenig den Floh ins Ohr gesetzt, dass ich sie gern probieren möchte. Denn laut Verpackung stärkt sie die natürlichen Abwehrkräfte des Mundes. Das klingt als könne es ganz und gar nicht schaden! Also hau rein neue Zahnpasta ;-)


Auch aus der Sparte dekorative Kosmetik waren sehr hübsche Produkte im Paket:
  • Ein „Intense Lip Lacquer“ von Rival de Loop in einem sehr schönen, satten Rot. Da ich ja Lippen betonen in letzter Zeit auch für mich entdeckt habe, freut mich dieses Produkt extra. 
  • „Perfect Lash Mascara“ von Alterra macht auf mich eine soliden Eindruck, aber ich bin ja noch schwer verliebt in meinen gewonnenen Mascara „False Lash Schmetterling Sculpt“ von Chrissie
  • Der Rosaton der „Eyebrighter Cream“ von Rival de Loop Young scheint mir eine perfekte kleine Dose zu sein, um im Alltag ein paar kleine Highlights unter die Brauen oder in die Augenwinkel zu setzen. Ein Hoch auf den wachen Blick. 

Und jetzt kommt da die Sache mit dem for your Beauty Silikon-Augen-Styler. Wozu ist das gut dachte ich ziemlich verwirrt? Aber dank Snapchat und Instagram Stories wurde mir hier schnell geholfen. Damit mach ich die Wimpern und Augenbrauen quasi noch schöner. Ich hab jedenfalls meine Augenbrauen schon recht schön damit in Form gebürstet. Läuft.


Als Fazit kann ich für mich also sagen, hier war fast alles was für mich. Aber an Boxen scheiden sich einfach immer die Geister. Braucht man das wirklich? Habt ihr welche zuhause? Und jetzt lege ich euch noch etwas Blog-Lektüre ans Herz, egal ob ihr nun ein Box-Gegner oder Freund seid:

Donnerstag, August 18, 2016

family cooking #003: der zauber der heimischen superfoods

Es ist sicher kein Geheimnis, dass sich die elablogt-Family gern mal alles mögliche sinnige und unsinnige aus dem Food Bereich stürzt. So konnten wir uns auch dem Superfood-Wahn nicht entziehen und haben Chia, Goji und Co. in unser Herz und unsere Küche gelassen.

Allerdings bemerkte Beate aus dem Bahnwärterhäuschen neulich, das wäre was für Grossstadt-Hipster. Schmunzelt der Küchenjunge hier noch eher, packt mich das gleich bei der Gartenehre *g*
Und darum sollen heute mal die heimischen Superfoods ans Licht und ins beste Licht gerückt werden. Denn die waren schon immer da und sollen auch mal Erwähnung finden. Gesunde und ausgewogene Ernährung ist sicher nicht nur was für den großeren Geldbeutel und die Hipster :-)

Die Ribisel oder sauer macht nicht nur lustig

Für viele in Deutschland heißt das ja eigentlich Johannisbeere. Aber als waschechte Landkinder und Bayern, sagen wir halt Ribisel zu unserer ersten Superfrucht. Wir haben normalerweise einen bunten Sträuchermix im Garten (schwarze, weiße und rote), weil vor Allem die schwarzen die volle Vitamin C Power in sich tragen. Besonders gut halten in den heimischen Wintern tun allerdings die roten Zeitgenossen, unkaputtbar strahlen sie jedes Jahr von neuem und warten auf fleißige Erntehelfer zwischen Juli und August. Wir haben letzte Woche die Sträucher abgeräumt und fleißig Marmelade und Saft für den Winter eingekocht. Da weiß man was man hat.


Und den Saft nutzen wir gern um einen Heißen Johannisbeersaft herzustellen, hilft gegen manches Zipperlein ganz fein. Ich esse Johannisbeeren eigentlich selten so, weil sich dann automatisch alles bei mir verzieht. Der Küchenjunge stiehlt sich aber gern direkt vom Strauch. So ist das mit den Geschmäckern, total verschieden.

Übrigens noch in den Ribiseln zu finden, Vitamin A, Eisen, Calium und Phospor. Tut man also auch Augen, Haut und Knochen was Gutes.

Die Heidelbeere oder die Beere die eine glückliche Ela macht

"Himmel Kind! Was hast du denn schon wieder gemacht?!"
So lief das häufiger, wenn die Ela in den Heidelbeeren war. Die Dinger sind aber auch gemein. Auf einer Seite so lecker und auf der anderen färben sie dich fies ein. Ob Zunge, Lippen, Finger oder die schönen Kleider. Aber das ist es wert sich eine blaue Zunge zu holen. Denn die sind so lecker, die kann man direkt vom Strauch futtern. Und da sind wir uns uneingeschränkt einig! Von Juni bis September ist hier bei uns in etwa Erntezeit, abhängig vom Wetter.


Diese Powerbeere enthält unter anderem den schützenden, natürlichen Farbstoffe Anthocyane. Aber damit nicht alles. Mit ihrer hohen Konzentration an Antioxidantien schützt man gleich noch seine Zellen und hat nebenbei auch hier ein paar wichtige Vitamine (C und E) mitgefuttert.

Und weil beim Ernten meistens auch ein wenig übrig bleibt haben wir neulich den wunderbaren Kuchen den ich bei greenway36 entdeckt habe, nachgebacken. Superfood hin oder her, ein Kuchen hat sicher noch niemand geschadet. Wenn ihr mal Obst übrig habt, dann ran an diesen Schmandkuchen. Wir haben das Obst etwas anders gemixt und war "saulecker" (O-Ton).


Ein von @elarama gepostetes Foto am


Ich hoffe ihr hattet Spaß bei unserem heutigen Ausflug in den Familiengarten. In dem wachsen übrigens mittlerweile auch sehr erfolgreich Gojibeeren, da kommt die Ernte noch und wir freuen uns sehr darauf! Im letzten Jahr hatten wir ganze Schüsseln und getrocknet dann über den Winter immer eine leckere Müslibeilage.

Wer diesen Monat wieder lecker mit der Familie gekocht hat oder wer ein paar tolle Rezepte zu Johannisbeere, Heidelbeere und Co. für mich und den Küchenjungen hat, ist herzlich eingeladen zum verlinken :-)



Dienstag, August 16, 2016

2girls1style [ Summer Ladies]

Drehte sich letztes Mal alles um die gute alte Jeans bei 2Girls1style, so greifen wir heute in die große Sommertrick-Kiste. Wer hier aufmerksam mitgelesen hat, der weiß es ja schon. Der Sommer macht mich manchmal zu einem schmelzenden Etwas. Ich nörgle dann, wenn auch innerlich vor mich hin, während ich mir Luft zufächele.


Erreicht das Thermometer also die roten Bereiche muss Mode für mich vor allem folgendes sein: fließend, kühlend, bequem. Die schönsten Pumps helfen mir nämlich so gar nicht mehr weiter, wenn die Füße darin gefühlt verbrennen, selbst die geliebten Turnschuhe sind dann manchmal eher problematisch. Mein Freund sind Sandalen, Espadrilles, Slipper und der gute alte Barfuß-Spray.


Darum war es natürlich eine kleine Herausfoderungen heute für das Thema "Summer Ladies" etwas ansprechendes aus dem Schrank zu holen.


Denn allzu enge Kleidung wird im Sommer ein Graus für mich. Ist die Skinny Jeans an normalen Tagen z.B. schon eng an mein Herz gewachsen, fasse ich sie ab gewissen Temperaturen nicht mal mehr mit der Beißzange an. Wer will schon eine zweite Haut, wenn die erste schon glüht? In diesem Sinne habe ich heute etwas sehr lockeres und leichtes gewählt, was auch durch seinen sich sehr kühl anfühlenden Baumwohlstoff zu überzeugen weiß. Der weite Schnitt lässt zudem Luft an die Haut und ich fühl mich rundum wohl.


Eure Meinung zum Look ist natürlich auch heute wieder gefragt, ein "yay"-Sommerlook für euch? Oder zurück in die Mottenkiste damit? Bei Jennifer seht ihr auch heute eine ganz andere Interpretation zum Thema und sie hat wieder einiges an Überraschungen für euch bereit. Einen kleinen Teaser hab ich schon für euch, aber dann dürft ihr gern hier weiterhopsen und genauer nachsehen. Denn Jennifer war heute besonders fleißig und hat 3 Looks gezaubert!!! Nicht verpassen:

http://jennifer-femininundmodisch.blogspot.de/2016/08/2girls1style-summer-ladies.html

P.S. und eine Geschichte am Rande: Erinnert sich noch jemand an meinen Fotopartner aus dem letzten Post, den roten Bagger. Ich hatte ja leider das Pech, dass er bei meinem nächsten Heimatbesuch schon weg war. Aus der Traum mit dem Bagger fahren!? Aber da meldete sich doch tatsächlich eine liebe Freundin und hier fleißige, stumme Leserin bei mir und bat mir ihren Bagger an. Ich komme!!!

Dienstag, August 09, 2016

heimatverliebt: orte zum verlieben - der erlauzwiesler see

Bei Nicole von Smalltownadventure habe ich mal wieder etwas ganz spannendes entdeckt und zwar die Aktion „Heimatverliebt“ wo sich unter anderem Jule von Wonderblue & weitere Blogger zusammen getan haben, um der schönen Heimat mal mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Heimat, ja das ist ein gutes Thema für mich, auch wenn ich schon seit vielen Jahren jetzt mein Heimat ♥ quasi teile zwischen München und einem kleinen Dorf im Bayerischen Wald.


Das Augustthema lautet "Orte zum Verlieben" - Eure Lieblingsplätze und -ecken; wo auch immer! Hauptsache Heimatgefühle sind damit verbunden…Da fielen mir tatsächlich gleich zig schöne Orte ein, sowohl am einen, wie am anderen Ende Bayerns. Aber ein Platz, an den es mich wirklich Sommer, wie Winter treibt, blieb dann besonders bei mir im Kopf hängen. Und nein jetzt kommt kein fancy Hot Spot für euch, aber ein Ort in den ich mich ganz und gar verliebt habe:

Der Erlauzwiesler See


Jetzt ganz ehrlich, wer hat jemals von Erlauzwiesel gehört? Dieser kleine Ort nahe Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau hält aber ein wunderbares Ziel für alle bereit, die am Wasser aufatmen können wie ich. Denn hier liegt ein Kursee der Urlauber wie Einheimische anlockt und glücklich macht.

Vom Boot fahren bis zum Kneipen


Ein Spaziergang um den See ist Mama und meine Lieblingsbeschäftigung. Papa und ich sind ja eher Spaßsportler, aber auch für uns ist der zugehörige Fitness-Parcours geeignet. Die ganze Familie kneippt gern eine Runde, ob im extra angelegten Becken und im Mini-Flussbett. Eine Runde über den See rudern? Kein Problem, ein Boot kann man sich leihen und wem dann von all dem warm geworden ist, der wagt einen Sprung ins Wasser oder ruht sich auf den hübschen Stegen aus. Ihr könnt euch denken im Sommer ist einiges los hier.

Mein quasi „Geheimtipp“


Kommt aber ruhig mal an einem Wintertag vorbei oder auch wenn die Nebelschwaden über den See ziehen. Denn dann ist das ganze einfach ein wunderbar, um mal einsamer seine Seerunden zu drehen oder einfach abzuschalten. Auch für Wanderungen ist hier ein guter Ausgangspunkt. Immer wieder lassen sich die Waidler auch noch andere Sachen einfallen den Ort passend zu nutzen, ob mit Sommerkino oder mit weihnachtlichen Konzerten in bayerisch-leisen Klängen. Alles schon dagewesen.

Gemütlicher Biergarten für Leckermäuler


Und wer noch etwas für Auge und Bauch sucht, der kann sich ein leckeres Stück Kuchen im„Restaurant am See“ gönnen oder ein Eis oder Beides. Und wer weiß vielleicht treffen wir uns ja da Mal! Dann winkt mir doch am Nachbartisch zu oder auf dem Steg und wir ratschen über eure „Orte zum Verlieben“. Falls wir uns in nächster Zeit nicht am See treffen sollten, weil der Weg einfach zu weit ist, dann schreibt mir doch bitte einfach hier wo euer Herz höher schlägt und warum :-)  oder macht auch mit bei "Heimatverliebt".

Alle Bilder von heute stammen aus dem elablogt-Familienarchiv,
sieht man mal wie oft wir schon dort waren

http://www.smalltownadventure.net/2016/07/blogparade-heimatverliebt.html
Ich bin schon riesig gespannt, welche tollen Orte am Ende des Monats alle zusammen gekommen sind und was davon vielleich sogar mal auf meine Reiseliste wandert.

Donnerstag, August 04, 2016

10 things i hate about you...social media

Kennt noch jemand den Film bei dem ich die heutige Headline ausgeborgt habe? Ich glaube das war die romantische Teeny-Schnulze meiner Zeit. Und wirklich jede meiner Freundinnen war schockverliebt in Heath… Allerdings meine ich meine „10 Dinge die ich an dir hasse Liste“ heute hier schon sehr ernst, auch wenn sie Spuren von Ironie enthalten können. Zugegeben bin ich auch sehr gespannt, ob es nur mir so geht!? Oder ob der ein oder andere von euch meine kleinen Luxusproblemchen verstehen kann. Jedenfalls werden die heute mal von der Seele geschrieben. Ungeordnet, allein wie es mir in den Sinn kam (daher rate ich allen Lesefaulen oder Leuten die negatives Mimi heute lieber meiden wollen einfach beim nächsten Post wieder zu kommen):

1.    Ihr werdet immer mehr!!!
Was muss ich noch alles kennen und können? Google +, twitter, facebook, facebook Gruppen, Instagram, Snapchat, Stories hier und da … ich komm nicht mehr mit und nicht mehr hinterher. Das ist vermutlich dieses alt von dem immer alle reden.

2.    Follow for Follow
Da ist jetzt erstmal vielleicht nix dagegen zu sagen. Aber jetzt mal ernsthaft, ich folge niemanden nur weil er mir „nützlich“ sein könnte. Und selbst wenn mir die Accounts gefallen würden, die da in gefühlten 5 Sekunden den Folgen- und dann den Entfolgen-Button drücken, weil man nicht sofort reagiert hat, ich würd es ja nicht mal mehr nachschauen können. Was uns auch gleich zu Punkt 3 bringt.

3.    Schnell, Schneller, am Schnellsten
Hier ändert sich das „How to“-Trends schneller als ich einen Kaffee machen kann. Und darin bin ich wirklich schnell. Sonst eher nicht, war ich NIE und darum bin ich auch sowas von raus. Das braucht seine Zeit, bis ich mich mit Sachen anfreunde. Ich gucke und schaue und gucke nochmal. Ich bin quasi eine digitale Schnecke… Fotografiert ihr euer Essen schon auf hippen, dunklen Hintergründen? Postet ihr schön zu passenden Zeiten? Oder auch nur schön regelmäßig?

4.    Alles neu macht nicht nur der Mai
Wenn ich gerade mühsam kapiert habe, wo denn nun meine Feed für meine Facebook-Fanpage ist, dann ist er da auch schon nicht mehr. Ätsch! Ging mir so mit zig anderen Features und trifft mich jedes mal wieder komplett unvorbereitet.

5.    Mommy Wars, Fashion Wars, Food Wars, …
Ich glaube für jede Meinung gibt es vermutlich auch eine die genau das gegenteilige besagt. Finde ich auch meist gar nicht schlimm, wenn wir jetzt für mich ganz grenzwertig Sachen außen vor lassen. Aber das Social Media ist dogmatisch. Biste nicht dafür, biste dagegen und kannst dann auch mal sowas von Breitseite abbekommen.

6.    Der schöne Schein vs. Real
Du bist doch nicht „real“ genug. Haste nicht gehört? Ich mittlerweile schon, sogar mehrfach. Halte mich aber immer noch für ziemlich echt :-)
Und ja es mag sein, dass sich Instagrammer hinsetzen und zwei Stunde die Blume von links nach rechts schieben. Lasst sie doch. Ist ihr Account und sieht ja am Ende auch hübsch aus. Oder Snapper erzählen ganz viel aus ihrem Leben, sehr privat. Lasst sich doch. Ist ihr Account und wenn es ihnen gut tut, warum nicht? (Ist ja in 24 Stunden wieder gelöscht – MEIN LIEBLINSWITZ! Als ob das Netz irgendwas vergessen würde). Der Punkt ist der, der schon unter Nummer 5 relevant war. Toleranz ist eine feine Sache, auch im Social Media.

7.    Wer hat eigentlich so viel Zeit?
Mit den digitalen Jahren haben sich auch einige Gefolgschaften von mir angesammelt. Und wie erwähnt, ich folg ja nur was mich interessiert und das würd ich dann auch wirklich gern lesen und angucken. Blöd nur, dass die Vielzahl an täglichen Postings mittlerweile Ausmaße annimmt, die meine dafür reservierten Buszeiten übersteigen.

8.    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
Pustekuchen, das hat sich schon lange selber überholt. The next big Shit ist nämlich jetzt Videos machen! Immer und überall flimmern die kleinen Filmchen herum. So kopierte Instagram recht erfolgreich das Snapchat-System und wenn ich jetzt das auch noch alles gucken will, muss ich jede Woche einen Tag Urlaub nehmen (oder zwei).

9.    Die Sache mit dem Performance-Druck
Es brechen scheinbar manchmal Welten ein, wenn die Follower-Zahlen nicht stimmen und ein wohlgewähltes und lange geplantes Bild nicht  die richtige Anzahl an Herzen hat. Und nein ich bin auch nicht dagegen gewappnet. Ertappe mich manchmal dabei, wie ich auf die Blogzahlen schiele und denke: „Owei, wieder zwei Leser futsch. Du olle Langweilerin“

10.    Leer oder die Angst vor den unter 20%
Muss ich jetzt wirklich immer eine Powerbank in der Handtasche haben oder am besten sogar zwei, damit mir der Saft unterwegs nicht ausgeht? Könnte ja sein, dass mir echt mal was Mitteilungswürdiges passiert und dann ist der Akku alle. Oder noch schlimmer das Datenvolumen!!! *schreienddavonrenn*



Und weil das ja nun mal so gar nicht geht, dass ein Handy mein Lebensglück bestimmt oder eine auf ihm installierte App, mach ich das Ding nun aus und genieße den Sommer. Aber keine Angst, ich überleg mir jetzt auch Mal, warum ich Social Media trotzdem mag. Denn wo Schatten ist, ist ja bekanntlich auch Licht!

Dienstag, August 02, 2016

#schrankmonster 006: eine tasche voller erinnerungen

Ich kann mich noch heute super an eine "Shopping Queen" Folge erinnern in der eine Kandidatin sagte: "Jede Frau braucht eine schöne Tasche." So ist es ihr Lieben, denn eine schöne Tasche macht glücklich, sie trägt Bares und wichtiges in sich. Verstaut die Tempos und die anderen Notfall-Helferlein und man kann als Frau aus ihren Untiefen wunderbare Dinge Zaubern.

Der Neffe wird euch das bestätigen, denn er ist immer wieder verblüfft, ob der Lutscher, Bonbons und Heftpflaster, die ich daraus hervorhole. Mein heutiges Exemplar ist allerdings ein ganz besonderes. Alles began an einem Tag der schon etwas länger zurückliegt.


Denn ich kaufte dieses Schmuckstück in Verona auf einer Italien-Reise. Es ist mit die teuerste Tasche im Hause und sie ist mein Herzstück. Die Punkte, die Farben, die Form. Ich liebe alles an ihr. Sie stand im Regal direkt hinter dem Schaufenster und ich wollte eigentlich nur mal gucken und sowieso nix kaufen, weil wo ein Designer drauf steckt, da steckt dann auch meist viel Geld drin (ich würd aber ein Fake nicht erkennen, wenn man es mir auf den Bauch bindet, da seid ihr bei den anderen Taschespezialistinnen wie Bärbel von "ü50" besser beraten).


Und dann kam eine wundervolle Italienerin mit einem Charme zum niederknien auf mich zu. Ich schwör euch, mehr nach armen Touri hätte ich gar nicht aussehen können an dem Tag. War der  Dame aber vollkommen egal. Sie zeigte mir völlig unbeeindruckt davon, dass ich eher nicht Klientel war, die Tasche und dann noch ein paar mehr. Weil ich einfach begeistert war von all dem schönen im Laden.


Beim zweiten Tasche zeigen begann in meinem Kopf eigentlich schon das Rechnen. Wenn ich jetzt die nächsten Tage in Venedig einfach weniger esse, die übrige Niere verkaufe oder so...Dann vielleicht!? (Ok, ich übertreibe ganz doll, so teuer war sie nämlich nun doch nicht  *lach*) Und das Ende der Geschichte, ich flüsterte recht klein leise, ich würde gern die erste gezeigte Tasche kaufen. Geflüstert, getan und nie bereut. Und so kann ich sie heute zeigen und mich weiter herzlich an ihr erfreuen. Allerdings tendiere ich öfter mal dazu Teures und Schönes in den Schrank zu stellen, könnte ich ja kaputt machen. Damit bin ich auch nicht ganz allein, was mich schon wieder etwas beruhigt. Meine Gunda von "Hauptsache warme Füße" kennt das :-)


Aber mal ehrlich wozu aufsparen, ist doch auch echt zu schade sowas im Schrank schön aufzubahren! Oder wie seht ihr das? Auch ein paar Horter unter euch? Und weil die schöne Tasche genau einmal aus war seit sie hier wohnt, ist sie das wohl schönste Schrankmonster EVER!



Weil die Tasche ja ein Urlaubsmitbringsel ist und ich mit ihr meinen Urlaub dieses Jahr quasi in der niederbayerischen Heimat verbringe, passt dieser Beitrag doch top zum August-Thema von Ines #Modejahr2016 "Im Urlaub" und wird dort noch nachverlinkt.


http://elablogt.blogspot.de/search/label/schrankmonster

Wollt ihr mit euren Schrankmonstern meinem "Blue" nicht ein wenig Gesellschaft leisten? Dann freue ich mich wieder auf jedes kleine oder große, hübsche oder auch mal nicht so hübsche Teilchen, welches ihr im August verlinken wollt.